Gemeinnützige Organisationen aus dem sozialen, kulturellen oder sportlichen Sektor suchen zu den Themen Know-how, Helfende Hände, Sachspenden und Veranstaltungen Kooperationspartner. Geworben wird mit viel Phantasie und Kreativität für die eigenen Projekte und den guten Zweck. Geld ist dabei tabu – Engagement ist gefragt!

Der Marktplatz “Gute Geschäfte” ist die Kölner Kontaktbörse für gesellschaftliches Engagement. Einmal im Jahr kommen Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen zusammen und können im persönlichen Gespräch Kontakte knüpfen und gemeinsame Vereinbarungen aushandeln.

Die 7 Schritte einer erfolgreichen Vereinbarung

  1. Suchen Sie die Ihrem Angebot oder Ihrer Nachfrage entsprechende Themenecke auf:
    • Sachmittel
    • Dienstleistungen, Know-how
    • Helfende Hände

    Anbietende, Nachfragende und MaklerInnen tragen Namensschilder in verschiedenen Farben.

  2. Suchen Sie das Gespräch! Falls erforderlich, fragen Sie Makler, um entsprechende GesprächspartnerInnen zu finden. Besprechen Sie Angebot/ Nachfrage und mögliche Gegenleistungen, so dass sich am Ende für beide Seiten ein Gewinn ergibt.
  3. Halten Sie sich bitte an die Spielregeln der Veranstaltung: die Frage nach Geld ist tabu.
  4. Der Austausch von Visitenkarten hilft, den Kontakt auch nach der Veranstaltung aufrechterhalten zu können.
  5. Eine getroffene Vereinbarung wird schriftlich festgehalten. Die Formulare hierfür finden Sie auf den Stehtischen in den jeweiligen Themenecken, bei der Anmeldung oder bei den MaklerInnen.
  6. Das Vereinbarungsformular wird an dem Registrierschalter entgegen genommen und kopiert.
  7. Treffen Sie bitte konkrete Verabredungen zur Ausführung der getroffenen Vereinbarungen. Vereinbaren Sie einen Termin innerhalb der nächsten drei Wochen nach dem Marktplatz, um weitere Schritte zu planen.

Marktplätze gibt es auch in anderen Städten. Eine Übersicht finden Sie auf der Website der Bertelsmann-Stiftung www.gute-geschaefte.org

Beispiele der getroffenen Vereinbarungen
  • Personalverantwortliche bieten ein Bewerbungstraining für benachteiligte Jugendliche an und erhalten Einblicke in Trends und Themen der nachfolgenden Generation
  • Ein Unternehmen stellt einen Veranstaltungssaal für ein Benefizkonzert zur Verfügung und kann auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Kultur begeistern
  • Ein Coach bietet mehrere Sitzungen für den Vorstand einer Elterninitiative an und bekommt Lust auf mehr eigenes Engagement im Bereich Kinder und Jugend
  • Ein Unternehmen stellt einem Jugendzentrum mehrere Bürostühle zur Verfügung und erhält Einblicke in die Bedürfnisse der Jugendlichen.
  • Ein Bauunternehmer berät einen Sportverein bezüglich seiner Hallennutzung und erfährt so mehr über die konkrete Bedeutung des Vereins im Umfeld seines Unternehmens.
  • Mitarbeiter eines Unternehmens spenden Zeit und ermöglichen einen gemeinsamen Ausflug von Menschen mit geistiger Behinderung in den Zoo.