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Versicherung

Berufsgenossenschaft

Prüfen Sie, ob Ihre Einrichtungen in einer Berufsgenossenschaft versichert ist, die auch Ehrenamtliche mitversichert. Meistens ist das der Fall und es entstehen durch den Einbezug der Ehrenamtlichen keine Mehrkosten. Die Ehrenamtlichen müssen in der jährlichen Meldung an die Berufsgenossenschaft zahlenmäßig aufgeführt werden!


Versicherungsschutzauf Bundesebene

Seit Anfang 2005 gibt es einen erweiterten Versicherungsschutz für Ehrenamtliche. Durch eine Gesetzesänderung sind zusätzlich rund zwei Millionen Engagierte gesetzlich unfallversichert.

Nach dem Gesetz erweitert sich der Unfallversicherungsschutz auf
  1. bürgerschaftlich Engagierte, die in privatrechtlichen Organisationen im Auftrag oder mit Zustimmung von öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaften tätig werden,
  2. gewählte Ehrenamtsträger in gemeinnützigen Organisationen sowie Personen, die in Verbandsgremien und Kommissionen für Arbeitgeberorganisationen und Gewerkschaften   sowie ähnliche Vereinigungen ehrenamtlich tätig sind, die die Möglichkeit der freiwilligen Versicherung
  3. erhaltenehrenamtliche Helfer in Rettungsunternehmen
  4. Personen, die bei internationalen Organisationen Aufgaben wahrnehmen

Informationen zum Unfallversicherungsschutz für bürgerschaftliche Engagierte liefert
die Webseite www.vbg.de . Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft ist eine gesetzliche Unfallversicherung.

Siehe auch: „Zu Ihrer Sicherheit“, Unfallversichert im Ehrenamt, Bundesministerium für Gesundheit und soziale Sicherung, Postfach 500, 53108 Bonn,
Best.Nr. A 329  >> E-Mail: info@bmgs.bund.de


Umfassende Aufklärung verschafft jetzt die Broschüre „Sicher engagiert – Versicherungsschutz im Ehrenamt“. Herausgegeben wird die Broschüre von der Initiative „für mich, für uns, für alle“– ein Zusammenschluss von engagierten Bundestagsabgeordneten, den Städten, Gemeinden und Landkreisen Deutschlands sowie den Sparkassen – in Zusammenarbeit mit den öffentlichen Versicherern. Sie erklärt die aktuelle Gesetzeslage und die wichtigsten Versicherungsarten. Ab April 2005 ist die Broschüre in Sparkassen-Filialen erhältlich und kann im Projektbüro der Initiative „für mich, für uns, für alle“ bestellt (Tel.: 030/288 789 – 031,
Fax: 030/288 789 – 019) oder im Internet heruntergeladen werden unter: www.buerger-engagement.de


NRW-Landesversicherung für das Ehrenamt

Bürgerschaftliches Engagement darf nicht mit unkalkulierbarem Risiko verbunden sein. Menschen, die sich für andere einsetzen, müssen gegen Unfälle und Schadensfälle abgesichert sein. Das Land Nordrhein-Westfalen hat deshalb zum 1. November 2004 Landesversicherungen in den Bereichen Unfall- und Haftpflicht für das Ehrenamt abgeschlossen, um Lücken im Versicherungsschutz zu schließen.


Unfallversicherungsschutz

Wer ist versichert?

Die Landesversicherung für den Bereich Unfallversicherung schützt alle ehrenamtlich, freiwillig tätigen Menschen in Nordrhein-Westfalen, aber auch die ehrenamtliche
Tätigkeit, die von NRW ausgehend in einem anderen Bundesland oder im Ausland ausgeübt wird. Viele Engagierte sind bereits in der gesetzlichen Unfallversicherung oder über ihre Trägerorganisation abgesichert. Dieser Versicherungsschutz besteht
gegenüber der Landesversicherung vorrangig. Sollte dieser jedoch geringer ausfallen
als die Leistungen aus dem Vertrag der Landesversicherung, wird die Differenz ausgeglichen. Nicht ehrenamtlich engagierte Teilnehmende an Veranstaltungen, Aktivitäten u.a., die von Ehrenamtlichen ausgerichtet werden, erfasst der Versicherungsschutz nicht.

Leistungen:
max. 175.000 Euro für volle Invalidität, 10.000 Euro für den Todesfall.


Haftpflichtversicherungsschutz

Wer ist versichert?

Die Landesversicherung für den Bereich Haftpflichtversicherung schützt ebenfalls ehrenamtlich, freiwillig tätige Menschen in Nordrhein-Westfalen, aber auch die ehrenamtliche Tätigkeit, die von NRW ausgehend in einem anderen Bundesland oder im Ausland ausgeübt wird. Versichert ist vor allem das Engagement Ehrenamtlicher in rechtlich unselbstständigen Vereinigungen, für die kein anderweitiger
Versicherungsschutz besteht. Eingetragene Vereine, Verbände, Stiftungen und andere sind verpflichtet, den Versicherungsschutz ihrer Engagierten sicherzustellen. Nicht ehrenamtlich engagierte Teilnehmende an Veranstaltungen, Aktivitäten u.a., die von Ehrenamtlichen ausgerichtet werden, erfasst der Versicherungsschutz nicht.

Leistungen:
2.000.000 Euro für Personenschäden, 2.000.000 Euro für Sachschäden, 100.000 Euro für Vermögensschäden.


Fragen beantworten:

Versicherungsschutz im Ehrenamt: CallNRW Tel.: 0180/3100 110 (0,09 EUR/min)
Im Schadensfall: Union Versicherungsdienst GmbH Tel.: 05231/603-6112


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