Freiwillige und Geflüchtete erkunden gemeinsam die Stadt

Drei mal drei Stunden – eine gute Zeit, um ein neues Veedel und sein Gegenüber kennen zu lernen. Dazu laden wir „Alt- und Neukölner/-innen“ ein!  Zu zweit erkundigen sie bei drei jeweils dreistündigen „WelcomeWalks“ innerhalb von sechs Wochen Köln – so das Ursprungskonzept.

Die dreistündigen ‚Walks‘ können jetzt, während der Kontaktsperren, auch digital durch ‚Talks‘ erfolgen, z.B. via Telefon, Skype oder Facetime.

Dabei kann man sich gegenseitig die Lebensgeschichte erzählen, Rezepte austauschen, ‚gemeinsam‘ kochen, Musik vorspielen, singen, Schach und andere Spiele spielen und und und.

Beide Seiten profitieren: Die Geflüchteten und die Freiwilligen lernen sich gegenseitig kennen und bekommen Einblicke, die für sie interessant sind. Und ganz nebenbei ergeben sich Kontakte zwischen Menschen, die sich sonst vermutlich nicht begegnet wären. Dies schafft Wissen und Verständnis füreinander.

WelcomeWalker/-innen berichten

Der WelcomeWalk in der Presse:

Mach mit!

… als Freiwillige/-r:
Melden Sie sich ganz einfach per Mail bei uns an. Wir senden ihnen daraufhin alle notwendigen Informationen und laden Sie zu unserem Onlinetraining ein. Sobald Sie dies gemacht haben, matchen wir Sie mit Ihrem WelcomeWalk-Partner bzw. -Partnerin

… als Geflüchtete/-r:
Sie können uns gerne per Mail kontaktieren, sich informieren und anmelden.
Hier finden Sie die Informationen auch auf Deutsch / Englisch / Arabisch / Farsi

FAQs zum WelcomeWalk

Welche Voraussetzungen muss ich für den WelcomeWalk erfüllen?
Beide Seiten müssen Freude am Austausch und eine gewisse Portion Neugierde
und Offenheit für unbekannte Situationen mitbringen. Die Freiwilligen müssen
zudem an einem Onlinetraining teilnehmen. Das Mindestalter ist 18 Jahre.

Wie werden die WelcomeWalk-Tandems zusammengestellt?
Die Erfahrungen zeigen, dass das Zufallsprinzip wunderbare Tandems zusammen bringt!
Besondere Wünsche wie z.B. Wohnortnähe, gleiche Hobbies oder Sprachen können wir aber versuchen,
zu berücksichtigen.

Wie lerne ich meinen WelcomeWalk-Partner kennen?
Entweder bei einem unserer WelcomeWalk-Plus-Events (die Termine finden Sie hier) oder Sie kommen bei uns vorbei und wir geben Ihnen die Kontaktdaten Ihres WelcomeWalk-Partners / -Partnerin und ihm / ihr Ihre Kontaktdaten (Name, Telefonnummer, Mailadresse). Sie setzten sich miteinander in Verbindung und vereinbaren, wann Sie sich wo treffen.

Wann wird mein WelcomeWalk stattfinden?
Innerhalb von sechs Wochen sollen die drei WelcomeWalks stattgefunden haben.

Muss ich an dem Online-Training für den WelcomeWalk teilnehmen?
Ja. Und es lohnt sich 🙂

Was machen wir, wenn die Chemie zwischen uns als WelcomeWalk-Partner/-innen nicht stimmt?
Nach unseren Erfahrungen aus 1:1-Patenschaftsprojekten geschieht es nur sehr selten, dass beide Seiten  gar nicht zueinander finden. Wenn sich beide mit Interesse, Geduld und Gelassenheit begegnen, sind eventuelle Schwierigkeiten sicher schnell gemeistert. Falls dies nicht gelingt, meldet euch bei uns und wir finden gemeinsam eine Lösung. Der WelcomeWalk ist und bleibt freiwillig für beide Seiten!

Aktuelles

NEU:

  • Digitale WelcomeWalks
  • Digitale Vorbereitung der Freiwilligen
  • mit vielen praktische Tipps zum digitalen Kennenlernen und digitalem Sprachtraining
  • Persönliche Treffen sind im Rahmen der Corona-Schutzmaßnahmen natürlich auch möglich.

Mitte Juni sind die ersten 13 WelcomeWalk-Tandems gestartet. Du willst auch mitmachen? Prima! Melde dich bei mentoren@koeln-freiwillig.de oder telefonisch unter 0221-888 278-14 (Susanne Hauke)

Ansprechperson für Freiwillige

Susanne Hauke
0221 / 888 278 -14
susanne.hauke(at)koeln-freiwillig.de

Ansprechperson für Geflüchtete
Bashir Alzaalan
0221 / 888 278 -11
bashir.alzaalan(at)koeln-freiwillig.de

Gabi Klein
0221 / 888 278 -24
gabi.klein(at)koeln-freiwillig.de

Finanzierung

Der WelcomeWalk ist Teil des Projektes Impulspatenschaften, konzipiert von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa) für Freiwilligenagenturen in ganz Deutschland. Die Impulspatenschaften wiederrum sind Teil des Programms Menschen stärken Menschen vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.