Der Rundbrief des Forum für Willkommenskultur erscheint jeden zweiten Dienstag. Er enthält Hinweise zu Veranstaltungen, Tipps für das Engagement, Gesuche und Angebote, Literatur- und Förderhinweise und vieles mehr zur „Ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit in Köln“.

Gerne nehmen wir Ihre Hinweise in den nächsten Rundbrief auf.

Wollen Sie in den Verteiler aufgenommen werden? Sie erreichen uns unter mentoren@koeln-freiwillig.de

Rundbrief des "Forum für Willkommenskultur"

Ausgabe vom 26. Mai 2020

Liebe Freiwillige,

es ist endlich soweit, wir können euch über aktuelle Entwicklungen zur Spendenaktion „Alle lernen am Computer. Und ich?“ informieren. Das Forum für Willkommenskultur ist bei der Aktion für die Kommunikation mit ehrenamtlichen Initiativen/Vereinen sowie die Verteilung der Laptops an diese verantwortlich.

Alle relevanten Informationen und Hintergründe zur Aktion findet ihr in diesem
Informationsschreiben des Kölner Flüchtlingsrat e.V.

Kurzgefasst: Wenn ihr im Rahmen eurer Tätigkeit Kontakt zu geflüchteten Schüler*innen habt, die auf eine weiterführende Schule gehen (ab 5. Klasse) und in einer Kölner Unterbringungseinrichtung leben, dann lest euch bitte das Schreiben aufmerksam durch und wendet euch an die entsprechenden Personen. Es werden insgesamt 410 Laptops an Schüler*innen zur Teilhabe am digitalen Schulunterricht verteilt. Und als Freiwillige könnt ihr einen großen Beitrag leisten, damit Angebot und Bedarf zielgerecht und gewinnbringend für alle Beteiligten zusammenkommen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Jetzt aber erstmal viel Spaß beim Lesen des heutigen Rundbriefs!

Herzliche Grüße
Stefanie Grüter, Susanne Hauke, Gabi Klein, Kirsten Schmidt, Daniel Wyszecki

PS: Der nächste Rundbrief erscheint am 9. Juni. Hinweise bitte bis Freitag, 5. Juni an mentoren@koeln-freiwillig.de mailen.

Kein Interesse mehr am Rundbrief? Eine kurze Mail an mentoren@koeln-freiwillig.de reicht und wir nehmen Sie/Dich aus dem Verteiler.

 

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FORTBILDUNGEN UND VERANSTALTUNGEN FÜR ENGAGIERTE UND GEFLÜCHTETE

 

Di, 26.05.2020, Zeit: 17:00 – 18:30 Uhr, Webinar
Vereinsfinanzen für Migrantenselbstorganisationen
Auch in gemeinnützigen MSO ist es wichtig, die wirtschaftliche Steuerung der Einrichtung im Auge zu behalten. Die Verantwortlichen haben darauf zu achten, nicht die Anerkennung als gemeinnützige Organisation zu gefährden. Dafür braucht es fundierte Kenntnisse über gesetzliche Rahmenbedingungen und die formalen Erfordernisse auf dem Gebiet des Gemeinnützigkeitsrechts sowie des Rechnungswesens. Dieses Seminar verschafft Ihnen die Grundlagen darüber. Personen mit geringen Vorkenntnissen sind ausdrücklich willkommen. Mehr Infos und zur Anmeldung.

 

Di, 26.05.2020, Zeit: 19:00 Uhr, Ort: Livestream (zoom)
Rechtspopulismus in der Krise
ASH Sprungbrett e.V. lädt ein: Während die Politik nach wie vor von der Corona-Pandemie bestimmt wird, schienen die rechtspopulistischen Akteure zunächst in der Defensive und mit parteiinternen Konflikten beschäftigt zu sein. Wie aber ist die Kontroverse um den „Flügel“, das vom Verfassungsschutz als „rechtsextrem“ eingeordnete Netzwerk der Rechtspopulisten einzuschätzen? Der Vortrag bietet neben einer kritischen Klärung des umstrittenen Begriffs „Rechtspopulismus“ eine Übersicht über dessen gegenwärtige Akteure und Positionen. Der Referent Richard Gebhardt ist Publizist und Referent in der Erwachsenenbildung. Den Zugang zum Livestream erhalten Sie nach vorheriger Anmeldung unter ada@ash-sprungbrett.de. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Mi, 27.05.2020, Zeit: 18:00-20:00 Uhr, online
Webinar: Bestandsaufnahme gesetzlicher Verschärfungen bei Asyl- und Aufenthaltsrecht
Seit 2018 wurde das Asyl- und Aufenthaltsrecht grundlegend umgekrempelt und verschärft. Welche Auswirkungen haben diese Änderungen bis dato und welche rechtlichen Mittel gibt es gegen die negativen Folgen? Gemeinsam mit Rechtsanwalt Jens Dieckmann macht der Kölner Flüchtlingsrat eine Bestandsaufnahme und beleuchtet, wie die verschiedenen Gesetzesänderungen umgesetzt werden und was Betroffene tun können. Wie immer besteht auch Raum für Fragen und Diskussionen. Zur Anmeldung

 

Mi, 27.05.2020, 16:00 bis 18:00 Uhr, online
Antimuslimischer Rassismus
Warum ist es wichtig, von antimuslimischem Rassismus zu sprechen? In einem Webinar der Anne Frank-Bildungsstätte werden die Mechanismen und Erscheinungsformen, sowie die Auswirkungen auf die Lebensrealitäten von Betroffenen analysiert. Anmeldung unter Angabe des Titels per Mail.

 

Mi, 27.05.2020, Fr, 29.05.2020 und Mi, 03.06.2020, jeweils 10:30 – 12:45 Uhr, online
Impuls-Webinar: Neue Verbindungen schaffen. Unternehmenskooperationen vor Ort initiieren
Sie wollen in Ihrer Stadt oder Gemeinde das freiwillige Engagement von Unternehmen fördern? In diesem Webinar erhalten Sie kompakte Informationen zu drei erfolgreichen Konzepten, die bereits in vielen Städten funktionieren. Das Webinar wird vom UPJ Netzwerk für Corporate Citizenship und CSR in Kooperation mit der Freiwilligen Agentur Köln durchgeführt. Es handelt sich um eine gekürzte Fassung der regionalen Impulsworkshops, die UPJ seit 2016 bundesweit mit verschiedenen Partnern durchführt. Zielgruppe des Workshops sind gemeinnützige Organisationen und kommunale Stellen der Engagementförderung. Zum Programm und zur Anmeldung

 

Do, 28.05.2020, Zeit: 17:00 – 18:30 Uhr, online
Online-Schulung: Das Konstrukt „sichere Herkunftsstaaten“
Menschen aus sogenannten sicheren Herkunftsstaaten sind vielfältigen Benachteiligungen ausgesetzt und unterliegen u. a. einer gravierenden Chancenungleichheit im Asylverfahren. Als Asylsuchende und Geduldete sind sie zudem in vielen Fällen dauerhaft in Aufnahmeeinrichtungen des Landes untergebracht und werden in ihren Rechten und Teilhabemöglichkeiten besonders eingeschränkt. Die Online-Schulung des Flüchtlingsrats NRW vermittelt rechtliche und politische Hintergründe des Konstrukts „sichere Herkunftsstaaten“ und zeigt auf, wie diese sich auf die betroffenen Flüchtlinge
Anmeldung bis zum 25.05.2020 bei Jan Lüttmann unter initiativen@frnrw.de . Veranstalter: Flüchtlingsrat NRW

 

Mi, 03.06.20, Zeit: 11:00 – 12.15 Uhr, online (zoom)
Dahin, wo der Pfeffer wächst – Sichere Herkunftsländer?
Wohin abgeschoben wird, wird unter anderem nach dem Konzept der „sicheren Herkunftsländer“ entschieden: Es setzt voraus, dass in diesen Ländern Menschenrechte landesweit durchgesetzt und geachtet werden. Mit der Anerkennung als „sicheres Herkunftsland“ werden Asylsuchenden in Deutschland wichtige Rechte eingeschränkt. Demgegenüber steht das individuelle Schutzbegehren der Menschen. Mit den Ländern Kosovo und Ghana werden zwei Beispiele für „sichere Herkunftsländer“ näher betrachtet. Mit Kirsten Maas-Albert, Leiterin Referat Afrika bei der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin und weiteren Gästen. Moderation: Sally Riedel, Projektleitung MOSAIQ, HCU Hamburg. Die Teilnahme ist kostenlos. zur Anmeldung

 

Do 04.06.2020, Zeit: 17:00 – 18:30 Uhr, Online-Austausch
Corona und die Unterbringungssituation in Gemeinschaftsunterkünften
In vielen Unterkünften werden Flüchtlinge auch derzeit unter engen räumlichen Verhältnissen in Mehrbettzimmern untergebracht, aktuelle Empfehlungen zur Abstandshaltung und körperliche Hygiene sind vielerorts kaum einzuhalten. Der Online-Austausch des Flüchtlingsrats NRW bietet die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und Optimierungspotenziale zu diskutieren. Anmeldung bitte bis zum 29.05.2020 per Mail bei Jan Lüttmann.

  1. Juni 2020, Zeit: 09:30 – 14:30 Uhr, Ort: AWO Köln, Rubensstraße 7, 50676 Köln
    Texten für Print- und Onlinemedien
    Jeden Tag gehen Tausend E-Mails bei den Medien ein. Wie schreibe ich einen Artikel, der von der Redaktion wahrgenommen wird? Wie trete ich an die Medien heran? Wie erreiche ich speziell die Medien im Quartier? Auf Einladung des Büros für Bürgerengagement in Kooperation mit dem AWO Bildungswerk gibt Journalistin Hanka Meves-Fricke wichtige Tipps rund um die Öffentlichkeitsarbeit. Anmeldung per Mail oder unter Tel: 0221-20407-17.

 

Di, 09.06.20, Anmeldeschluss zur Fortbildung im September
medica mondiale: Fortbildung zu Trauma und Intersektionalität
Vom 4 bis 6. September 2020 bietet medica mondiale eine dreitägige Fortbildung zum Thema „Trauma und Intersektionalität im Kontext Flucht“ an. Im Mittelpunkt stehen dabei die Frage, wie ein intersektionales Traumaverständnis aussehen kann, das Erfahrungen wie sexualisierte Gewalt, Exklusion und Rassismus anerkennt und Empowerment für geflüchtete Menschen ermöglicht. Die Fortbildung richtet sich an Hauptamtliche und Aktivist*innen, die in der Arbeit mit geflüchteten Menschen tätig sind und findet in der Jugendherberge Köln Deutz statt. Anmeldeschluss ist der 09.06.2020 Mehr Informationen und Anmeldung

 

Di 09.06.2020, Zeit: 17:00 – 20:00 Uhr, online
Online-Schulung: Rechtliche Rahmenbedingungen des Zugangs von Flüchtlingen zum Arbeitsmarkt
Die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Zugang von Flüchtlingen zum Arbeitsmarkt in Deutschland sind äußerst komplex. Unter Berücksichtigung der aktuellen Gesetzesänderungen im sogenannten Migrationspaket informiert der Flüchtlingsrat NRW zu aufenthaltsrechtlichen Rahmenbedingungen, rechtlichen Grundlagen des Arbeitsmarktzugangs von Flüchtlingen, Zugang zu Ausbildung und Praktika sowie zu Ausbildungs- und Beschäftigungsduldung. Anmeldung bitte bis zum 03.06.2020 per Mail bei Jenny Brunner.

 

Di, 16.06.2020, Zeit: 17:00 -20:00 Uhr, Online
Online-Schulung: Basis-Seminar Asylrecht
Die Online-Schulung des Flüchtlingsrats NRW vermittelt ein Grundverständnis der rechtlichen Situation, in der sich Flüchtlinge während und nach dem Asylverfahren befinden. Dies ermöglicht es den Teilnehmern, die Anliegen der Flüchtlinge besser einzuordnen und einzuschätzen, wann Beratung oder rechtliche Vertretung notwendig werden. Es besteht die Gelegenheit für Fragen und Austausch. Anmeldung bitte bis zum 10.06.2020 per Mail bei Maria Fechter.

 

Di, 23.06.2020, Zeit: 17:00 – 18:30 Uhr, online
Austausch zum Thema Abschiebungen
Viele Ehrenamtliche mussten bereits Abschiebungsversuche bzw. Abschiebungen miterleben. Ist es dabei zu besonderen Härten, wie Familientrennungen, Abschiebungen aus Kliniken oder Gewalt, gekommen? Gab es Fälle, in denen drohende Abschiebungen noch kurzfristig abgewendet werden konnten? Welche Vorgehensweisen im Vorfeld einer Abschiebung waren hilfreich?

Der Online-Austausch des Flüchtlingsrats NRW bietet Gelegenheit, sich rund ums Thema „Abschiebung“ auszutauschen. Denn auch wenn aktuell weitgehend keine Abschiebungen stattfinden, wird sich dies sicher schon bald wieder ändern. Anmeldung bis zum 17.06.2020 per Mail bei Mira Berlin.

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FLÜCHTLINGSPOLITISCHE ENTWICKLUNGEN IN ZEITEN DER CORONA-KRISE
Diese Zusammenstellung von Links wird regelmäßig aktualisiert werden und soll einen Überblick über die flüchtlingspolitischen Auswirkungen in Zeiten der Corona-Krise aufzeigen. Es werden, wenn möglich Primärquellen verwendet oder Quellen die auf Primärquellen verlinken. Infos, die in diese Rubrik aufgenommen werden sollen, bitte an wyszecki@koelner-fluechtlingsrat.de senden.

 

Europa

  • Mitschnitt vom Interview mit Aktivist*innen der neu gegründeten Balkanbrücke im Rahmen der Reihe „Wir reden mit“ am 18.05.2020. Thema: Situation auf der Balkanroute: Link zum Video.
  • Dublin-Abschiebungen in andere EU-Staaten sind nur in einer 6-Monats-Frist möglich. Durch Corona ist diese bei vielen Geflüchteten abgelaufen. Die EU-Kommission sieht keinen Grund für Fristverlängerung – Deutschland will sich daran aber nicht halten. Facebook-Post vom FR-NRW.
  • Am 23.05. startete in Bonn eine Dauermahnwache zur Solidarität mit Geflüchteten an Europas Außengrenzen. Link.
  • Mitschnitt vom Interview mit Jenny Fleischer von der RLC Berlin im Rahmen der Reihe „Wir reden mit“. Thema: Rechtsinformationsprojekt der RLC auf Samos, Griechenland: Link zum Video.
  • Mitschnitt vom Interview mit dem Alarm Phone im Rahmen der Reihe „Wir reden mit“ am 04.05.2020: Link zum Video. Thema: Seenotrettung auf dem Mittelmeer.

Bundespolitik

  • Michael Stempfle vom SWR geht in einem aktuellen Artikel vom 18.05.20 auf die erschreckende Bilanz der Asyl-Flughafenverfahren ein. Link.
  • SGB II: Schüler-Tablet pandemiebedingter Mehrbedarf! Link zum Beschluss des LSG vom 22.05.2020.
    • Hier nochmal Infos zur Spendenaktion „Alle lernen am Computer. Und ich?“.
  • Im Jahr 2019 mussten die Verwaltungsgerichte von den inhaltlich überprüften Bamf-Bescheiden mehr als jeden vierten korrigieren. Bei Flüchtlingen aus Afghanistan lag diese Aufhebungsquote sogar bei fast 50 Prozent, bei somalischen Flüchtlingen bei 44 Prozent, bei iranischen Geflüchteten bei 38 Prozent. Link zum MiGZAZIN-Artikel.

Landespolitik

  • Appell des Flüchtlingsrat NRW e.V.: Infektionsschutz für alle!
    • Appell jetzt bitte hier als Initiative oder Einzelperson unterzeichnen: Link.
  • WDR Beitrag vom 21.05. zur aktuellen Lage in der ZUE St. Augustin. Link (verfügbar nur bis 28.05.2020!)
  • In der Jugendherberge Bonn am Venusberg, eine Unterkunft die von der Bezirksregierung Köln speziell für Geflüchtete die der Risikogruppe angehören angemietet wurde, sind aktuell 12 Personen positiv auf Covid-19 getestet worden. Link zur Pressemitteilung vom 25.05.20.

Köln

  • Aufruf zur Mitteilung von Informationen und Hinweisen zu Problemen im Rahmen der aktuellen Corona-Krise! Sofern vorhanden bitte an hinweise@koelner-fluechtlingsrat.de Weitere Infos hier. Gerne auch Informationen in Zusammenhang mit dem Menschenrecht auf Zugang zum Internet! Einzelfallbezogene Beschwerden zur Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen in Köln richten Sie bitte an die Ombudsstelle, Tel. 0221/1686520-7, Mobil 0160 / 7780669 (Signal).
  • Asyl- und Aufenthaltsrechtlicher Beratungsbedarf? Link zu aktuellen Infos der Beratungsstellen des Kölner Flüchtlingsrat e.V., von dort ggf. Verweis auf weitere Beratungsmöglichkeiten. Gemeinsames Infoblatt von diversen Beratungsstellen hier.

 

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NEUE INFORMATIONEN UND AKTIONEN (VON ZUHAUSE AUS) ZUR FLÜCHTLINGSSITUATION IN GRIECHENLAND

Auf unserer Website findet sich viele weiteren Hinweise zu Informationen, Petitionen, Stellungnahmen, Recherchequellen u.v.m. Link zur Website

Informationen und Diskussionen

 

Neu Coronavirus Crisis: Europe’s Migrant Camps – BBC Panorama
An Afghan journalist and camp resident, Reza Adib, is locked down in Malakasa camp near Athens. Since the beginning of the coronavirus crisis, he has been investigating and capturing on video the conditions there. The Greek government has responded swiftly to the coronavirus outbreak, keeping infection rates low. Yet, camp residents, unable to keep their distance from other residents due to overcrowding, fear they are in danger.The video shows why these camps are not suitable to house people under normal conditions; during the coronavirous outbreak, conditions are even worse.
Zum Link.

 

Neu Flüchtlinge an der EU-Außengrenze:Keine Hilfe mehr zu erwarten
In der bosnischen Grenzregion zu Kroatien sind jetzt private Hilfsorganisationen verboten. Die Situation wird für die Geflüchteten immer auswegloser. Zum Link.

 

Neu „Für Sama“ – Film über das Leben eines Kindes im belagerten Aleppo
Horror und Hoffnung liegen manchmal nah beieinander: Mitten im Krieg bekommt Waad al-Kateab 2016 ihr erstes Kind. Über fünf Jahre filmt sie ihr Leben im belagerten Aleppo. Sie macht daraus ein filmisches Tagebuch für ihre Tochter Sama, das unerträgliche Szenen aus dem Innersten des Krieges zeigt. Waad al-Kateabs Dokumentarfilm „Für Sama“ war für den Oscar nominiert und wurde auf der ganzen Welt gezeigt. „Für Sama“ wird nach der von den Corona-Maßnahmen abhängigen Öffnung der Kinos wieder bundesweit laufen. Als DVD und Video on Demand wird der Film offiziell im September erscheinen. Zum Artikel.

 

Neu „Scheiß auf Moral – 5 Jahre Flüchtlingskrise“ – ARD-Dokumentation
„Scheiß auf Moral – 5 Jahre Flüchtlingskrise“ ist der Titel der ARD-Dokumentation von Anne Thiele. Darin zeigt sie die Zustände im Lager Moria und spricht unter anderem mit der abgebildeten Ärztin Idoia Moreno. Die Doku fragt nach dem Verbleib von Moral und Menschlichkeit in Europa. Im Interview bei WDR 3 berichtet die Filmemacherin von ihrer Arbeit. Zum Link.

 

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UNTERSTÜTZUNGSANGEBOTE FÜR DIE DIGITALE ZUSAMMENARBEIT
(Link zur Website, die regelmäßig aktualisiert wird)

 

Das Forum für Willkommenskultur berät zur digitalen Kommunikation
Das Forum unterstützt Freiwillige aus der Flüchtlingsarbeit gerne zu technischen Lösungen für die digitalen Kommunikation in der Initiative oder im Verein. Mehr Infos per Mail oder Tel. 0160/3421551.

 

Verein D3 – so geht digital unterstützt Vereine, gemeinnützige Organisationen und Social Start-ups auf dem Weg in den digitalen Wandel mit praxisnahen Informationen. Mehr Infos: so-geht-digital.de
Aufzeichnungen von ‚Plötzlich digital. Die Sprechstunde‘ zum Nachschauen hier.

 

DiNa – Digitalen Nachbarschaft hilft Vereinen und Initiativen kostenfrei, digitale Chancen sicher und einfach zu nutzen. Mehr Infos: www.digitale-nachbarschaft.de

 

26.05.2020, 18.30-19.30 Uhr, online
Von Schwarzmärkten und LeanCoffees: Neue Eventformate
Es gibt eine volle Schatztruhe anregender Veranstaltungsformate, die anders an Wissenstransfer und Zusammenarbeit herangehen. Friederike Petersen arbeitet bei www.so-geht-digital.de und verrät ganz praktisch, wie echte Alternativen aussehen.
Anbieter: opentransfer, mehr Infos

 

Mi, 27.05.2020, Zeit: 13:00 – 14:00 Uhr, online
E-Mentoring – Erste Erkenntnisse und Tipps zur Umsetzung
Skypen, zoomen, chatten: Wie Tandems sich treffen, hat sich gerade, Pandemie-bedingt, massiv geändert. Anders als bei uns ist in den USA die online-Kommunikation weiter fortgeschritten: Hier gibt es sogar schon spezielle Qualitätsstandards und wissenschaftliche Einsichten zum sogenannten E-Mentoring. Im Webinar sollen zentrale Aussagen daraus vorgestellt werden, ergänzt durch erste Erfahrungswerte des Vereins Start with a Friend mit digital geführten Patenschaften. Das Angebot richtet sich vorrangig an Organisationen, die Patenschaften, Tandem-, oder Mentoringbeziehungen vermitteln. Die Teilnahme ist aber für alle offen. Anmeldung hier oder per E-Mail an patenschaften@opentransfer.de

Neu Fr. 29.05.2020, Zeit: 15:00 Uhr, online
Webinar: Online zusammenarbeiten und kommunizieren
In dem zweiten einstündigen Webinar der Webinarreihe „Nachmit-Talk – Online zusammenarbeiten und kommunizieren: Wie Du Dich von zuhause aus mit Deinen Vereinsmitgliedern und Kolleg*innen vernetzt“ beschäftigt sich das Webinar mit dem Thema Webinare. In dem Webinar wird gezeigt, welche Möglichkeiten man hat, Webinare zu veranstalten, und was man dabei beachten sollte. Mehr Anbieter: Digitale Nachbarschaft. Infos und Anmeldung hier.

 

Neu Di, 30.06.2020, Zeit: 18:30 – 19:30 Uhr, online
Webinar: Tool-Party
Ihr findet eine wichtige E-Mail nicht wieder, wisst nicht, warum niemand auf eure Facebook-Posts reagiert oder wer in eurer Organisation für etwas zuständig ist? Kleine Probleme, die jede Menge Nerven und Zeit fressen können. Oft kann das richtige Tool schnelle Abhilfe schaffen. Aber was sind die besten Tools für meine gemeinnützige Organisation? Im Webinar stellt Andrea Nienhaus Programme und Werkzeuge vor, mit denen ihr euren Arbeitsalltag einfacher, effizienter und kommunikativer gestalten könnt. Anbieter: opentransfer. Mehr Infos und Anmeldung
hier.

 

Aufgezeichnete Webinare:

Webinar #3: Community Building trotz physischer Distanz
Die Mission von Start with a Friend ist es, persönliche Begegnungen zu schaffen und Austausch zwischen Menschen mit und ohne Einwanderungsgeschichte zu fördern. In Zeiten physischer Distanz haben sie neue digitale Wege gefunden sich zu begegnen. Mit den digitalen Wochen wird der bundesweite interaktive Austausch aller Teilnehmenden bei SwaF gefördert. Das Webinar soll einen Einblick in das digitale Community Building sowie die Art des digitalen Arbeitens von Start with a Friend geben und Ideen und Inspirationen mit allen Interessierten teilen. Zur Aufzeichnung des Webinars

Webinar #4: Workshops online erfolgreich gestalten
Virtuelle Stammtische, Webinare, Online-Quizzes – viele regelmäßige Angebote von Patenschafts-Organisationen lassen sich auch digital durchführen. Aber wie verhält es sich mit Seminaren und Workshops, in denen nicht nur Wissen vermittelt, sondern intensiv und in unterschiedlicher Gruppenzusammensetzung an einem Thema gearbeitet wird? Zur Aufzeichnung des Webinars

Webinar #5: Deine Toolbox für herausfordernde Zeiten
Schwierige Umstände und Krisensituationen lassen Träume platzen und Herausforderungen können unüberwindbar erscheinen. Mit leicht und schnell umsetzbaren Übungen können aus Krisen auch Chancen werden. Zur Aufzeichnung des Webinars

 

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MEHRSPRACHIGE INFORMATIONEN ZU CORONA
Eine Übersicht über mehrsprachigen Informationen zu Corona und Links zu Quellen, die regelmäßig aktualisiert werden, veröffentlicht das Forum für Willkommenskultur hier.

 

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FÖRDERMÖGLICHKEITEN

 

Forum für Willkommenskultur unterstützt beim Fundraising
Willkommensinitiativen, die sich mit dem Thema Spendenakquise, Fördermittelanträge, Crowdfunding u.ä. beschäftigten, können sich gerne an das Forum für Willkommenskultur wenden. Wir unterstützen mit Einzelberatung zu Strategien, der Planung von Maßnahmen, dem Verfassen von Spendenaufrufen und vielem mehr. Kontakt: Gabi Klein, gabi.klein@koeln-freiwillig.de, 0221-888 278-24. Auf unserer Website gibt es Tipps für Förderungen, Wettbewerbe u.ä.: Link zur Website

 

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INFORMATIONEN FÜR FREIWILLIGE UND GEFLÜCHTETE

 

Neu Spendenaktion „Alle lernen am Computer! Und ich?“
Der Verein „Kunst hilft Geben e.V.“ spendet im Rahmen der Spendenaktion „Alle lernen am Computer! Und ich?“ den Großteil von Erlösen aus dem Verkauf von Kunstwerken (vor allem von Gerhard Richter), um schulpflichtigen Flüchtlingskindern und -jugendlichen in Kölner Unterbringungseinrichtungen, die weiterführende Schulen besuchen, Home-Learning zu ermöglichen. Der Kölner Flüchtlingsrat, der den Vorschlag bei der Spendeninitiative einbrachte, wurde damit beauftragt, hunderte von Notebooks und Internet-Sticks von den Spendengeldern anzuschaffen, die dann größtenteils über das Kölner Wohnungsamt an die Schüler*innen weitergeleitet werden. Die Aktion wird von Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Hedwig Neven DuMont (wir helfen e.V.) und Pfarrer Franz Meurer unterstützt. Zur Pressekonferenz auf Youtube.

 

Neu Geboren im Krieg: Filmtagebuch aus Aleppo
Horror und Hoffnung liegen manchmal nah beieinander: Mitten im Krieg bekommt Waad al-Kateab 2016 ihr erstes Kind. Über fünf Jahre filmt sie ihr Leben im belagerten Aleppo. Sie macht daraus ein filmisches Tagebuch für ihre Tochter Sama, das unerträgliche Szenen aus dem Innersten des Krieges zeigt. Der Dokumentarfilm „Für Sama“ war für den Oscar nominiert und wurde auf der ganzen Welt gezeigt. In Deutschland wurden die Kinoaufführungen wegen Corona vorerst gestoppt, nach Öffnung der Kinos soll der Film wieder bundesweit laufen und erscheint im September als DVD und Video on Demand. Ein Bericht des Politmagazins Panorama bietet vorab erste Einblicke. Zum Beitrag

 

Welcome Walk plus: Freiwillige und Geflüchtete erkunden die Stadt – das geht auch digital.
Wir laden „Alt- und Neukölner/-innen“ ein, sich gegenseitig kennenzulernen und sich digital – oder mit Abstand – zu treffen. Dabei ergeben sich Kontakte zwischen Menschen, die sich sonst vermutlich nicht begegnet wären. Dies schafft Wissen und Verständnis füreinander. Wir haben das Konzept des WelcomeWalks erweitert. Neu ist, dass die Vorbereitungsworkshops durch Online-Trainings ersetzt werden.  So können die Freiwilligen jederzeit einsteigen. Bei Interesse bitte ein Mail an mentoren@koeln-freiwillig.de schreiben, wir informieren Euch dann, sobald es los geht! Mehr Infos über den WelcomeWalk gibt es hier.

 

Infoflyer für weibliche Geflüchtete
Frauen, die derzeit nach Deutschland flüchten, benötigen besonders viel Unterstützung. Denn viele der weiblichen Flüchtlinge hatten bislang in ihrem Herkunftsland wenige oder gar keine Rechte. Der Flyer „Geh deinen Weg! Deine Rechte als Frau in Deutschland“ informiert in 10 Sprachen über wichtige Punkte der Gleichberechtigung, die sich aus dem Grundgesetz ableiten. Zum Download

 

#WorkingWednesday: Was tun? Bildungs(un)gerechtigkeit in Coronazeiten – mit Ahmet Sinoplu
Ein Thema, das viele sehr berührt. In dem Talk wird u.a. über konkrete Projekte und nachhaltige Veränderungsmöglichkeiten gesprochen. Es werden Projekte vorgestellt, die in der Coronasituation entstanden sind: Von der Laptop-Ausgabe an SchülerInnen bis zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen durch Lehramtsstudierende. Mit Ahmet Sinoplu, Geschäftsführer von Coach e.V., einer mehrfach ausgezeichneten Migrantenselbstorganisation in Köln, die seit 15 Jahren erfolgreich SchülerInnen auf ihrem (Bildungs-)Weg begleitet und Eltern dabei mitnimmt.
Die Aufzeichnung findet sich hier.

 

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UNTERSTÜTZUNGSGESUCHE

 

Lehrer*Innen für Schulprojekt Amaro Kher gesucht
Der Rom e.V. Köln sucht für sein Schulprojekt Amaro Kher für Roma- und Nichtroma-Kinder und –Jugendliche mit Migrationshintergrund zum 1.08.2020 zwei Lehrer*innen aus den Bereichen Förderschule/GU, SEK I oder Berufskolleg für 1,5 Stellen. Die Stellen werden durch das Land NRW finanziert, da Amaro Kher ein ausgelagerter Lernort einer öffentlichen Schule ist. Mehr Informationen gibt es per Mail bei Ingrid Welke. Zur Stellenausschreibung

 

Kunstverein sammelt Geld- und Sach-Spenden für Flüchtlingskinder
Der Verein „Kunst hilft geben“ bittet um Geld- und Sachspenden (Computer/Laptops/Tablets) für Schüler an weiterführenden Schulen in Köln, deren Eltern kein oder wenig Geld haben, um am Home-Schooling teilnehmen zu können. Viele der 1.072 Kinder in über 119 Flüchtlingsheimen, sowie Kinder von Arbeitslosengeld-Beziehern, haben oft weder Internet noch einen PC. Mehr Infos hier.

 

Sonnenschirme für KiTa-Außengelände benötigt
Die Erstaufnahmeeinrichtung in Köln Bayenthal sucht für den Außenspielbereich ihrer Kita Sonnenschirme mit Ständern, damit die jungen Bewohner der Einrichtung im Sommer beim Spielen im Freien ausreichend vor Sonne geschützt sind. Wer helfen kann, melde sich bitte per Mail oder unter Tel. 0151-59069007 bei Vanessa Stösser.

 

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UNTERSTÜTZUNGSANGEBOTE FÜR GEFLÜCHTETE

 

Neu Sommerakademie der IHK-Stiftung für Ausbildungsreife und Fachkräftesicherung
Die Sommerakademie bietet jungen Menschen, die nach ihrem Schulabschluss noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, die Möglichkeit ihre Chancen auf dem Ausbildungsmarkt kurzfristig und zeitnah zu verbessern. In den Sommerferien finden mehrere zweiwöchige Intensivkurse statt, in denen die BewerberInnen ihre Kenntnisse in den Fächern Mathematik oder Deutsch signifikant verbessern können. Ergänzend erhalten sie wertvolle Tipps für die Bewerbungsunterlagen, das Vorstellungsgespräch und für das Bestehen von Einstellungstests. Mehr Infos und Anmeldung hier.
Neben diesem Gruppenangebot unterstützt die Stiftung auch individuell durch das Mentoring-Programm. Berufserfahrene Mentor/innen begleiten beim gesamten Bewerbungsprozess im Tandem beim Optimieren der Bewerbungsunterlagen, beim Üben von Vorstellungsgesprächen oder bei der Recherche nach der passenden Stelle. Mehr Infos hier.

 

Neu Pflegeausbildung: Qualifizierungsprogramm für Geflüchtete
Am 15. Juni startet an der Akademie für Pflegeberufe und Management ein neues Qualifizierungsprogramm des NRW Modellprojekts „Care for Integration“. Es ermöglicht Menschen mit Migrationshintergrund oder Geflüchteten eine Perspektive in der Pflege. Das niedrigschwellige Qualifizierungsangebot dauert 2,5 Jahren und schließt mit der staatlichen Examensprüfung zur/zum Pflegeassistentin/Pflegeassistenten ab. Mit dem 12-monatigen Einstiegsmodul „Kompetenzzentrum Pflege“ werden die Teilnehmenden zunächst in allen für die Ausbildung relevanten Bereichen fit gemacht und beginnen anschließend ihre Ausbildung. Mehr Infos hier oder per Mail von Projektkoordinatorin Barbara Schulin (Tel. 0151-574 652 50).

 

Neu Teilhabemanagement für junge Geflüchtete
Das gemeinsame Projekt „KOKIP – Teilhabemanagement für junge Geflüchtete“ vom Amt für Integration und Vielfalt der Stadt Köln sowie AWO, Caritas, IB und KJA (Katholische Jugendagentur) unterstützt seit Februar 2020 geflüchtete junge Menschen im Umgang mit Behörden, Bildungsträgern, Arbeitgebern, Schulen und vielen anderen Einrichtungen. Dabei setzt KOKIP (Kooperation zur Klärung rechtskreisübergreifender Integrationsprozesse) auf das Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“. Diese Form von persönlicher Unterstützung heißt Teilhabemanagement. Geflüchtete im Alter zwischen 18 und 27 Jahren mit Unterstützungsbedarf können sich per Mail oder unter Tel:  Tel.: +49 221 – 47 44 72 18 direkt bei KOKIP melden. Mehr Infos

 

Neu Corona-Nothilfe für Kinder und Jugendliche
Das deutsche Kinderhilfswerk unterstützt Vereine, Beratungsstellen, Institutionen und soziale Einrichtungen mit zwei Kindernothilfe-Paketen. Das „Bildungspaket für Kita-Kinder“ finanziert Gedulds- und Gemeinschaftsspiele, Lese- und Hörbücher sowie Mal-Sets in Höhe von bis zu 75 Euro, das Angebot „Homeschooling in Flüchtlingsunterkünften“ fördert die Anschaffung von PC, Drucker und Papier sowie Schreibmaterialien mit einem Zuschuss von 500 Euro. Interessenten wenden sich bitte per Mail an die Deutsche Kindernothilfe.

 

Schulcomputer für alle
Wenn für das digitale Lernen zuhause der der Computer, Laptop oder Drucker fehlt, bietet die AWO Mittelrhein mit ihrer Aktion „Schulcomputer für alle“ Hilfe an. Durch juristische Beratung und Hilfe für Menschen, die Sozialleistungen erhalten.  zur Website
Der Kölner Flüchtlingsrat hat Lehrer*innen der Kölner Schulen in einem Brief zudem erklärt, wie Schulkinder aus einkommensschwachen Haushalten eine Erstattung der Anschaffungskosten für Laptops und weitere, für den Online-Unterricht erforderlichen Geräte bei ihrem Sozialleistungsträger beantragen können. Außerdem wird Schritt für Schritt dargelegt, wie Schulen die betroffenen Familien bei der Beantragung und Durchsetzung ihrer Leistungsansprüche unterstützen können. Zum Brief.

 

IKEA – Sachspenden in Höhe von 1,5 Millionen Euro
Ikea stellt Sachspenden aus dem eigenen Sortiment bereit, u.a. für Kinder in Gemeinschaftsunterkünften. Dafür hat IKEA eine Liste zusammengestellt z.B. mit Matratzen, Möbel, Aufbewahrung und Textilien für Behelfskrankenhäuser und Notunterkünfte sowie Spiel- und Bastelmaterial für Kinder in Gemeinschaftsunterkünften. Wichtig ist, dass dieser Bedarf erst aufgrund der Corona-Krise entstanden ist. Kontakt: Simone Settergren per Mail oder Tel.: (06122) 585 6173

 

Online-Angebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene von 0 – 27 Jahren
Gemeinsam mit dem Kölner Flüchtlingsrat, dem Regionalen Bildungsbüro und der Bildungs-koordination für neuzugewanderte Menschen in Köln hat das Kommunale Integrationszentrum im Amt für Integration und Vielfalt, eine „Sammlung von Online-Angeboten für (neuzugewanderte) Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene von 0 – 27 Jahren“ zusammengestellt. Die Zusammenstellung findet sich hier.

 

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REGELMÄSSIGE VERANSTALTUNGEN FÜR FREIWILLIGE UND GEFLÜCHTETE

 

28.05.2020, Zeit: 18:30 Uhr, Ort: Melanchton-Akademie, Kartäuserwall 24b, 50678 Köln
Treffen der AG Bleiben – Abschiebungen verhindern
Die AG-Bleiben ist ein Zusammenschluss aus Willkommensinitiativen und weiteren Engagierten aus der antirassistischen Arbeit. Er setzt sich für die Grundrechte aller Kölner*innen unabhängig vom Aufenthaltsstatus ein – für Köln als solidarische und weltoffene Stadt im Sinne der Solidarity City Köln. In unseren regelmäßigen Treffen sprechen wir über geplante Aktionen. Interessierte sind herzlich eingeladen, Anmeldungen per Mail.

 

18.06.2020, Zeit: 19:00-21:00 Uhr, Ort: Melanchton-Akademie, Kartäuserwall 24b, 50678 Köln
Treffen des AK Politik der Willkommensinitiativen
Die Melanchton-Akademie hat wieder geöffnet und der AK Politik kann sich mit bis zu 15 Personen und dem gebotenen Abstand dort treffen! D.h. die Treffen finden nicht mehr über Videokonferenz, sondern real statt. Natürlich gelten dann die Regelungen, die die Bildungseinrichtung für die Wiedereröffnung erarbeitet hat. Bei Interesse voranmelden, damit der Arbeitskreis gemäß der Gruppengröße die Räumlichkeit bestimmen können. Kontakt: ak-politik-koeln@online.de.

 

Digitaler Gesprächskreis für Deutschlernende
Die Stadtbibliothek Köln bietet ihren sprachraum für Deutschlernende jetzt auch online an. Der „digitale Gesprächskreis“ findet ab sofort mittwochs um 17 Uhr statt. Anmeldung per Mail.

 

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Der Rundbrief steht auch auf unserer Website zur Verfügung.

 

Redaktion: Stefanie Grüter, Susanne Hauke, Gabi Klein, Kirsten Schmidt
Absender: Kölner Freiwilligen Agentur e.V. im Rahmen des
Forum für Willkommenskultur
Kontakt:
mentoren@koeln-freiwillig.de| Tel. 0221-888 278-14 |Clemensstr. 7 | 50676 Köln

 

Das Forum für Willkommenskultur unterstützt die Kölner Willkommensinitiativen und ist Anlaufstelle für Freiwillige und weitere Akteure in der Flüchtlingsarbeit. Es fördert ihre Vernetzung untereinander, bildet eine Brücke zur Stadtverwaltung und fördert den Austausch mit dieser. Das Forum bietet Qualifizierungs- und Informationsangebote für Engagierte und Interessierte und berät diese.
Zudem setzt das Forum eigene Impulse, um die Willkommenskultur für Geflüchtete weiterzuentwickeln und dadurch ihre gesellschaftliche Teilhabe zu stärken. Das Forum für Willkommenskultur ist ein Kooperationsprojekt der
Kölner Freiwilligen Agentur und des Kölner Flüchtlingsrat.

 

Weitere Informationen zum Bürgerengagement: www.koeln-freiwillig.de
Weitere Informationen für die Flüchtlingsarbeit: www.koelner-fluechtlingsrat.de

 

Abmelden: Kein Interesse mehr am Rundbrief? Eine kurze Mail an mentoren@koeln-freiwillig.de reicht und wir nehmen Sie aus dem Verteiler.

RUNDBRIEFARCHIV

21.04.2020 Rundbrief